Das CCN ist nicht interessengebunden und verpflichtet sich, auf wissenschaftlicher Basis technische und ökonomischen Zusammenhänge aufzuzeigen.
Wir sind beunruhigt, dass die bisherige politische Auseinandersetzung zur Energieversorgung durch gegenseitige Blockierungen und mangelndes Verständnis der technischen Zusammenhänge praktisch gelähmt ist.
Wir schlagen daher vor, dass mit Hilfe eines dringlichen Bundesbeschlusses das Technologieverbot aufgehoben wird.
Wir stützen und dabei auf folgende Überlegungen:
- die Sicherstellung der mittelfristigen Energieversorgung ist dringlich, der ordentliche parlamentarische Weg zur Streichung des Technologieverbots dauert zu lange, es braucht daher einen dringlichen Bundesbeschluss.
- Massnahmen zur Verminderung des Ausstosses von Treibhausgasen sind dringlich
- Die Vorschläge zur Schaffung von Gas- und Ölkraftwerken als Übergangs-Energieversorgungsmassnahmen zeigen, dass die Ziele der Energiewende einer grundlegenden Überprüfung bedürfen
- damit es möglich wird, die Abhängigkeit der Energieversorgung von Erdöl, Erdgas und Kohle zu vermindern braucht es Technologieoffenheit
- ? Subventionierung von Energieversorgungsmassnahmen sind abzulehnen, um nicht falsche Anreize zu setzen. Subventionen und Fördermassnahmen haben sich auf Energieforschungsprojekte zu beschränken Briefargumente